Verliebt sein.

27. Januar 2010

Ja. Was ist das eigentlich für ein wunderbares Gefühl? Es gibt fast nichts schöneres auf unserem blauen Planeten, als jemandem seine Liebe zu gestehen. Perfekt wird es natürlich erst dann, wenn die angebetete Person die Gefühle erwidert und sich etwas ganz besonderes zwischen zwei Personen entwickelt. Es folgen Tage voller Glückseligkeit, wärme, Bestätigung, Eifersucht, Streit, wieder zueinanderfinden, Erinnerung und so unglaublich vieles mehr. Liebe – schafft es ohne große Mühe all’ das zu vereinen. Viele Paare schaffen es nicht und Wege trennen sich. Freundschaften und Freundschaftskreise zerbrechen. Menschen gehen körperlich und geistig ein. Vereinsamen. Lebensmut schwindet. Es öffnet sich förmlich ein Fass ohne Boden. Soviel schlechtes was eine gescheiterte Beziehung hervorrufen kann. Aber auch hier zählt – wo ein Ende ist, ist auch ein Anfang. All’ meine aufgezählten negativen Aspekte lassen sich auch ins positive formulieren. Aus beidem lernt man. Ich mehr, du weniger. Oder umgekehrt. Auch mich hat es nach Monaten des Single-Lebens wieder erwischt. Unverhofft kommt oft, so sagt man schön und dem stimme ich zu! Ob es dieses Mal ein happy end geben wird, steht irgendwo aber nicht auf diesem Blog. Es auf sich zukommen lassen und sehen was passiert.

In diesem Sinne …

“If we go with what we think feels right, if gut instinct proves true. If we run with this, if we take the chance. If we try for something new. If anybody’s got my heart it’s you.”


Muff Potter – Bordsteinkantengeschichten

26. Januar 2010

Muff Potter. Natürlich erstmal – R.I.P. – und den Herren für die Zukunft alles Gute. Bin gespannt welch’ Projekte die Herren so aus dem Boden stampfen, dennoch muss man vorallem die letzten Alben kritisch betrachten. Das Album “Von Wegen” war definitiv ok. Ein Album was ich noch sehr gerne höre – aber all’ das was danach erschienen ist, ist langweilig. Textlich nicht mehr so frisch, so tief, so indivduell und musikalisch weit von dem was für mich Muff Potter ist. Leider. Es reicht eben nicht wenn sich nur zwei bis drei Perlen auf einem Silberling wiederfinden. Daher gehöre ich zu denen die es in keinster Weise bedauern das Muff Potter nun Geschichte ist. Aber darum soll es eigentlich gar nicht gehen.

Blicken wir also nun in die Vergangenheit und betrachten das Album “Bordsteinkantengeschichten” in seiner ganzen Pracht. Ich weiß gar nicht wie oft und in welch’ regelmäßigen Abständen das Album bei mir läuft. Hätte ich 1000 Hände und eine Milliarde Finger könnte ich selbst nur dann – schätzen. Was ich an Muff Potter liebe, sind die Songs die man erst so wirklich beim zweiten, dritten, vierten oder fünften Mal wirklich versteht oder immer etwas neues entdeckt. Dabei immer wieder zu denken: “Wie kommt Nagel eigentlich auf den ganzen Scheiß? Woher holt er das?”. Man muss seine Ohre spitzen und auf jedes Wort hören/achten. Es gibt kein “nichts” denn wie ich gelernt habe: alles ist manchmal nichts, doch nichts kann niemals gar nichts sein. Ja darin sind Sie ganz groß. “Bordsteinkantengeschichten” – der Name ist eben Programm. So oft habe ich mir gedacht. Der Song passt zu dem, der zu dieser Situation und wie oft habe ich mir gewünscht – kann jetzt nicht bitte “Gefühlsbonzentreffen” laufen? Ich halte das hier nicht mehr aus!

Auszug: “Das frozen man Syndrom”

eisberg erstarrter gefühle, schmelzpunkt 44 grad. let´s pretend happy end. ein goldschatz ohne wert, wie nudeln ohne soße. für wärme und freundschaft sorgt hier nur noch die steckdose. traurigkeit alltäglich. unspektakulär. ein bißchen eklig. fast schon ordinär. friday i´m in love gilt nicht für starrige fecken. everyday is like sunday, es gibt nichts mehr zu entdecken. es geht nicht um huhn oder ei, oder ursache und schuld. keine frage von verständnis, nur eine frage von geduld. meine hand für ihn im feuer, sie fängt schon an zu schmorren. er gähnt und lacht mich aus. versteienert, und gefroren.

Das Album gehört in jede halbwegs gut sortierte CD-/Vinyl-Sammlung!


Was das www so hergibt!

25. Januar 2010

Anschauen und lustig, gut, scheiße, behindert, genial oder sonst etwas finden! Ich wünsche viel Vergnügen. :o)


Und wieder einmal: Danke!

21. Januar 2010

Wieder muss ich mich fragen ob ich zu nett, zu blöd, zu naiv oder einfach nur Pech habe? Wahrscheinlich alles zusammen x 1000. Da opfert man sich über Tage hinweg auf, um einer Freundschaft halt zu geben. Die Person aufzubauen und ihr jeden Tag aufs neue klar zu machen: „Du bist nicht alleine. Lass all’ deinen Frust raus – ich verstehe genau was du meinst.“ Ich persönlich bereue nichts. Ich würde es wieder machen. Wieder und wieder. Ist doch auch Ehrensache, oder nicht? Man hilft doch einander – wozu sind denn Freunde da, wenn nicht dafür?

Mich stört auch nicht die Tatsache das man zur alten Liebe wieder zurückkehrt und im Grunde mit der selben dusseligen Person zusammen ist. Nein. Was mich stört. Es ist einfach die Gleichgültigkeit die einem widerfährt, obwohl man rein gar nichts falsch gemacht hat. Ich habe doch nur geholfen und mein Ohr hingehalten. Es ist als ob meine Worte, Nachrichten, Anrufe gar nicht ankommen. Ähnlich wie bei’ner guten Firewall. Ich habe körperlich keine Ähnlichkeit mit einem Virus, scheine aber irgendwie mir nicht erklärbare Abwehrreaktionen auszulösen, die mich einfach ratlos lassen.

Warum? Nicht einmal ein simples Warum kann beantwortet werden. Schulterzucken. Umdrehen. Und mal kräftig den Mittelfinger nach oben in die Luft strecken! Da fällt mir spontan nur folgendes ein: I’ve met some people along the way, some of them split some of them stay, some of them walk some walk on by, I’ve got a few friends I’ll love till I die. Du gehörst definitiv nicht mehr dazu. Menschen sind und bleiben einfach so unglaublich blöde!


Ohne viel Worte zu verlieren

20. Januar 2010

Ich habe vorgestern eine neue Band entdeckt. “Nothington” nennt sich die 4-Mann starke Kombo aus den USA, die sogar dieses Jahr Deutschland beehren! Meiner Meinung nach sollte/darf man dieses Ereignis definitiv nicht verpassen. Der Sänger hat eine Stimme, von der ich sagen kann, unglaublich! Der verrauchte und abgenutzte Sound der Stimme hat mich von der ersten Sekunde an gepackt und nicht mehr losgelassen. Großartig. Für Verfechter der Gitarrenmusik die gerne das Gefühl in sich tragen: “Hier bin ich gut aufgehoben” – “Jetzt ein Bier mit meinen Freunden trinken und der Moment sollte ewig anhalten” sind genau hier richtig! Ich wünsche viel Spaß. :)

http://www.myspace.com/nothington