Gute Zeit.

Hier bin ich wieder. Ereignisreiche Tage liegen hinter mir. Sei es mein Geburtstag, den ich gut überstanden habe, neue Bekanntschaften, Konzerte und so Zeugs halt. Aber eins nach dem anderen. Mein Geburtstag: Es war ein schöner Tag mit Freunden und Familie, trotz dem ein oder anderen Durchhänger. Älter werden ist einfach nicht mein Ding! Aber davon will ich nicht wieder anfangen, sonst hänge ich gleich wieder in meinen Gedanken – und das bei dem Wetter. Ich sitze gerade im Stadtgarten und habe schon seit einigen Stunden „Feierabend“. Es ist quasi gerade live aus dem Grünen, auch wenn ich den Beitrag erst später hochladen kann. Stellt euch vor wie ich im grünen sitze und gedankenvoll in die Tasten kloppe. Oder lasst es. Wayne. Ich habe in den letzten Wochen auch jemanden kennengelernt, von dem ich erst dachte „Ja“ – um später festzustellen – „Nein, doch nicht.“ Daher kann ich nichts neues aus dem Schützengraben berichten. Alles beim alten – bzw. ich bin deutlich entspannter geworden. Es scheint endlich oben angekommen zu sein, das ich warten kann. Fortschritt! Fortschritte hat auch meine Brust gemacht, das Tattoo ist nun endlich fertig und schick ist es geworden. Jawollski! Ich bin verdammt stolz drauf!

Ich habe ja erzählt das ich Iron Chic einmal in Bielefeld und in Köln sehen werde. Bielefeld war großartig! Ich war zum ersten Mal im dortigen AJZ. Verdammt schicker und abgefuckter Laden könnte man jetzt sagen. Sage ich auch. Klingt gegensätzlich. Ist es auch. Deshalb gefiel es mir! Noch Stunden nach dem Konzert war ich völlig aufgedreht, geladen – im positiven Sinne und voller Glückshormone. Ein Abend der unvergessen bleibt. Genau zwei Wochen später hieß es dann – noch einmal. Bitte! Köln, der 20. Mai 2011. Die Hin- und Rückfahrt kostete mich dank einer Mitfahrgelegenheit nur lausige 20€. Die Unterkunft war umsonst. Danke nochmal! Der Hinweg war zwar nicht ganz so bequem im kleinen Nissan Micra – 5 Ärsche die daran Platz finden wollen und ein Haufen Taschen die irgendwie mit müssen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist und war aber eben unschlagbar! Nun, schwamm drüber. Worte über den mehr als, wie man so sagt, „verpeilten“ Fahrer erspare ich mir ganz dreist. Ihr dürft euch jetzt fragen wieso und weshalb?! Ich schweige dennoch wie ein Grab!

Die Location für den Abend nennt sich Aetherblissement und ist der ehemalige Club-Scheisse. Ein gemütlicher kleiner Laden, direkt neben dem Sonic Ballroom. Wenn ich von dem Konzert erzählen müsste, also würdet ihr direkt vor mir stehen und mich danach fragen, könnte ich es niemals in nur einem Satz beschreiben. Auch nicht in zwei oder drei Sätzen. Wahrscheinlich würde es einen ganzen Abend dauern, einige Biere kosten, vorausgesetzt ihr ladet mich ein und wir würden mit Sicherheit oft vom Thema abkommen um am Ende doch wieder in Köln zu landen. Es war eines der intensivsten und schönsten Konzerte die ich in meinem Leben erleben durfte. Es gehört zu den Top drei unter der Kategorie „unvergessliche Konzerte“. Dann würde ich eine etwas längere Pause einlegen, meinen Bart streichen und tief Luft holen, bevor ich zu noch weiteren Floskeln aushole. Damit würde ich anfangen und ich denke, das gibt auch einen vernünftigen Eindruck hier auf dem Blog. Anbei findet ihr einige Videos und Links zu Fotos (Danke Marc für das Video- und Fotomaterial!), für denjenigen der sich dafür interessieren.

Aetherblissement, Köln (20.05.2011)

Es tut mir auch leid, an all’ die verlorenen Seelen die Tag für Tag die Seite besuchen und ich von Monat zu Monat weniger schreibe. Versteht mich nicht falsch, ich danke euch dafür und wundere mich eigentlich jeden Tag darüber das sich überhaupt jemand auf diesen komischen Blog verirrt – ich gelobe Besserung! Ihr werdet sehen und lesen, versprochen!

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Just minutes before I was on a mountain. I screamed "I can see all." The ground broke from the sound. It was all built on nothing!

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