How i met your WHAT?!

Es ist schon verrückt wie es eine Serie schafft, sich selbst, so vor Augen zu führen ohne dabei einmal vorm Spiegel stehen zu müssen. Es ist schon verrückt wie es eine Serie schafft, diese so sehr zu mögen, das ich förmlich Angst davor habe, die letzten Folgen, der dann wirklich aller letzten Staffel zu sehen. Zum Glück ist es noch nicht soweit. Ich hatte das schon einmal und als der Abspann vom endgültigen Ende lief – war da wirkliche leere in mir. Als würde etwas verschwinden und ich würde angewurzelt am Boden stehen – völlig machtlos. Das ist doch echt verrückt oder nicht? Ich meine, wie bescheuert ist es, sich mit Personen in Filmen oder Serien zu identifizieren, weil man meint, das es genauso bei einem abläuft. Sympathisieren ja – aber identifizieren? Ich weiß nicht. Dabei kann das gar nicht sein. Ein unmöglicher Zustand. Nicht genauso. Nur ähnlich und oftmals scheint genau dass auszureichen.

Wie oft ich mich schon dabei erwischt habe, weil der/die Protagonist/en Gedanken äußerte/n, die ich mich schon oft davor gefragt habe. Wo siehst du dich in 5 Jahren Marco? Eine unglaublich schwere und gleichzeitig interessante Frage. Zur Zeit sehe ich nur diesen einen Weg mit dem vorläufigen Ziel – September 2012. Und danach? Hinter dem genannten Ziel, sind auch jetzt, ein gutes Jahr davor, Abzweigungen in alle Himmelsrichtungen zu erkennen. Und so schnell wie die Zeit vergeht, dauert es nicht mehr lange und ganz plötzlich eröffnen sich neue kleine Wege und großen Straßen. Wo gehe ich hin? Ist es die richtige Entscheidung? Schaffe ich den nächsten Schritt? Berufsleben oder Studium? Muss ich umziehen? Freunde? Wo verdammte Scheiße werde ich landen?

Mehr Verantwortung. Die Angst vorm versagen. Größere Erwartungen von dritten. Ich habe den Mut in mir – die Schritte einfach zu machen und wage mich in den gefährlichen Strudel des Lebens. Etwas könnte mir dabei helfen, denn eines ist mir aus meiner Jugend geblieben – Naivität. Und bei all’ den Gedanken die mir zu der späten Stunde im Kopf kreisen, sind meine Wünsche für die Zukunft bescheiden. Ich möchte einfach nicht alleine sein und möglichst viele Konzerte erleben. Viel Glück.

4 Antworten zu „How i met your WHAT?!“


  1. 1 stephan 5. Juli 2011 um 19:56

    Hallo Marco,

    ich hab mich gerade mal auf deinen Blog verirrt und bin durchaus begeistert und außerdem positiv überrascht…wer hätte gedacht, dass in dem wilden (das “nackt” soll an dieser Stelle unerwähnt bleiben) partykönig ein so nachdenklicher und vielschichtiger Kerl steckt….und ich dachte ich kenne dich ;) aber vielleicht hab ich dich mal gekannt…wie auch immer es mal war…ich bekomme fast schon Lust über meinen Schatten zu springen und ein Bier zu trinken, nur um mal wieder ein bisschen mit dir zu plaudern ;)

    beste Grüße
    Stephan

  2. 2 Marco 5. Juli 2011 um 21:46

    Hi Stephan, freut mich das du dich verirrt hast und natürlich freut es mich auch, das es dir gefällt was du hier liest. Auch wenn es keinem gefallen muss – dafür ist es ja eigentlich nicht gedacht. :) Trotzdem danke!

    Warum musst du über deinen Schatten springen, um ein Bier zu trinken, nur um mit mir zu quatschen? Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht ganz und dazu kommt noch, das ich mittlerweile viele Stephan’s und Stefan’s kenne – das ich dich so ohne weiteres gar nicht zu ordnen kann. :)

    Ich würde ja schon gerne wissen um welchen Stephan es sich also handelt. ;)

    Besten Gruß und eine gute Nacht! Marco

  3. 3 stephan 7. Juli 2011 um 05:21

    Guten Morgen Marco,

    positiv überrascht bin ich über deine Schreibweise. Die gefällt mir wirklich gut.
    Natürlich muss ich nicht über meinen Schatten springen, um mit dir zu quatschen, vielmehr um ein Bier zu trinken, da ich keinen Alkohol (mehr) trinke ;)
    Stephan B aus B

  4. 4 Marco 7. Juli 2011 um 07:31

    Nach längerem überlegen bin ich auf dich gekommen und du kannst auch ein alkoholfreies Bier trinken, wenn wir uns das nächste mal sehen! ;)


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