Archiv der Kategorie 'Filme'

“Friends come in and out of our lives, like busboys in a restaurant.”

Heute habe ich zum ersten mal Nachtdienst im Krankenhaus. Mal sehen wie das ganze so wird. Aufgeregt bin ich nicht, nur fehlt mir die Lust überhaupt zu arbeiten. Es macht zur Zeit einfach keinen Spaß mehr und ich würde gerne andere Dinge mit meinem Leben anfangen, als pünktlich auf der Arbeit zu erscheinen um mein Werk zu verrichten. Darum soll es aber gar nicht gehen. Bevor ich los muss – gibt es noch ein paar Zeilen von mir. Seit kurzem ist der Film “Super 8″ in den deutschen Kinos und ich als Fan vom SciFi-Genre konnte natürlich nicht widerstehen und saß im gemütlichen Kinosessel. Großartiges von der Story werde ich nicht berichten, das sollt ihr mal schön selber in Erfahrung bringen und/oder euch die Trailer anschauen. Wobei, lasst das mit den Trailern und geht einfach rein!

Es ist ein wunderschöner Film, der im Grunde auf Altbewährtes setzt und trotzdem frisch wirkt, weil es eben schon lange keinen Film in der Form gab. Beziehungsweise es keinen Film in den letzten Jahren gab, der mich in der Form mitgenommen/beeindruckt hat. Vergleiche mit “Stand by Me” oder “Die Goonies” wurden sehr schnell geweckt und ich hatte dieses warme und wohle Gefühl während der Film auf der Leinwand lief. Kennt ihr das? Besonders dann wünsche ich mir nichts mehr als wieder Kind zu sein. Ich saß also mit einem breiten Grinsen im großen Saal und genoss jede Minute und war wirklich traurig als der Abspann lief. Am liebsten hätte ich mich umgedreht, meine rechte Hand gehoben und mit den Fingern geschnipst um den Typen oben am Projektor klar zu machen: “Ehh, ‘tschuldige?! Nochmal von vorne bitte!”

Leider musste ich dann gehen. Auf dem Weg nach Hause schossen mir die beiden Filme, siehe oben, wieder in den Kopf und es wird mir eine wahre Freude sein, mich mit denen in den nächsten Tage wieder zu beschäftigen. Gerade “Stand by Me” wird mich wie immer umhauen und mich melancholisch auf dem Sofa versacken lassen. Egal was mir passiert, wie schlecht es mir irgendwann gehen sollte – es ist mir alles scheiß egal! Ich will den Film noch mit meinen Freunden sehen können, wenn uns die Haare aus den Ohren wachsen und unsere Kopfbehaarung wie Zuckerwatte aussieht. Wenn ich das erlebt habe, kann von mir aus mein Name am dicken Zeh baumeln. Ich wäre glücklich.

Mary & Max – oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet?

Es gibt Filme, von denen man überhaupt nichts hört – wie eben von diesem und man umso glücklicher danach ist, ihn durch Zufall entdeckt zu haben. Eben wie bei diesem. Mary & Max. Zwei Protagonisten die ungewöhnlicher, eigenartiger und einzigartiger kaum sein könnten. Zwei Figuren ganz weit ab vom Popcorn-Kino. Eine wunderbar erzählte Geschichte, die manchmal so schwer ist und man sich fragt wie Mary & Max ihr Leben bis dahin eigentlich gemeistert haben. Soviel Traurigkeit und Kummer spielt sich vor unseren Augen ab und dann gibt es doch diese wenigen Lichtblicke, in denen alles auf einmal im Glanz erscheint.

Mary & Max Herzen gehen für wenige Sekunden auf und sie schaffen es von Anfang an uns für sich zu begeistern. Ich mag solche Filme generell sehr gerne, weil sie etwas vermitteln möchten und uns nicht nur blind in die Popcorntüte greifen lassen. Da passiert etwas mit uns, ob wir wollen oder nicht. Nutzt die Möglichkeit eure Zeit vor der Flimmerkiste mit etwas sinnvollem zu verschwenden. Blickpunkt Film fand die passenden Worte und dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen. “Nicht nur originell und witzig, sondern auch herzzerreißend, zu Tränen rührend.”

Once.

Einfach mal in die Videothek gewatschelt. Film gesehen. Rückseite gelesen. Ausgeliehen. Ein Independent Film aus dem verträumt wirkenden Irland. Im Grunde ist es „nur“ ein Musikfilm. Ein Musikfilm verpackt in einer eher untypischen Liebesgeschichte. So einfach, aber doch so wunderbar. Gerade das ist es, was mich 84 Min. lang begeistern konnte.

Es müssen eben nicht immer die Millionenschweren Hollywood-Produktion sein, die uns berühren/zum staunen bringen. Kein preisgekrönter Schauspieler. Keine Spezialeffekte. Kein „boom“ und kein „bang“ – aber eben viel Leidenschaft und Fingerspitzengefühl. Selbst mit 130.000 €, im Filmgeschäft weniger als ein Tropfen auf den heißen Stein, kann etwas bezauberndes entstehen. Aber als wäre die hinreißend erzählte Geschichte nicht schon genug – kommt es eben auch auf die Musik an. Und ganz besonders auf diese.

Dem ein oder anderen mag der Name „Glen Hasard“ oder „The Frames“ etwas sagen – mir war beides gänzlich unbekannt. Glücklicherweise konnte ich diese Lücke nun schließen. Ich habe selten so wunderschöne Filmmusik gehört. Songs über das Leben, die Liebe, das Vergehen, das Vermissen. Ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen und sage: „Jeder der mit Gitarrenmusik etwas anfangen kann, wird verzaubert.“

Ich möchte euch diesen Film wirklich ans Herz legen, haltet die Augen und Ohren auf. Greift zu und nutzt die Chance! Es lohnt sich.


Just minutes before I was on a mountain. I screamed "I can see all." The ground broke from the sound. It was all built on nothing!

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Young until I die und leben like live your heart and never follow!

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